Münchner U-Bahn C-Zug H0 Modell

Das Modell des C-Zuges der U-Bahn München für die Modelleisenbahn (H0, Maßstab 1:87) vorgestellt.

Das Modell wurde wohl zum Bau der C-Züge von Siemens beauftragt. Nachdem diese nicht mehr benötigt und freigegeben wurden, konnten die Restbestände im Dezember 2013 von Linie 8 GmbH zum Verkauf angeboten (siehe Info im Linie 8 GmbH Forum).

Zu kaufen ist das Modell direkt bei Herrn Hödl von Linie 8 z.B. in seinem eBay-Shop: Linie 8 Shop auf eBay (Werbelink).

Es handelt sich um einen teillackierten Bausatz aus Resin. Das Modell wird in keiner richtigen Verpackung geliefert, lediglich die Gehäuse sind in einer passenden Plastikschale untergebracht. Das fertige Modell kann darin aufbewahrt werden.

Der Bausatz umfasst neben vier Gehäusen - somit für einen verkürzten C-Zug, den das Vorbild hat insgesamt 6 Wagen - die Faltenbälge, Boden mit Inneneinrichtung, Unterbodenkästen sowie nachgebildete Drehgestelle. Alles aus Resin gegossen. Die Drehgestellte sind daher nicht funktional. Vom optischen her entsprechen diese im Modell den Drehgestellen des B-Zuges. Die Faltenbälge sind starr, durch die Form sollter aber theoretisch eine Kurvenfahrt möglich sein. In eine bereits vorhandene Bohrung werden die Faltenbälge eingesteckt, diese halten somit auch die Wagenteile zusammen. Weiterhin werden noch die Front-Fenster für die beiden Enden mitgeliefert. Die Seitenfenster sind somit selbst einzubauen. Wer das Modell roll- und ggf. sogar motorisiert ausstatten möchte, auf den wartet somit einiges an bastelarbeit.

Das Modell zeigt für Resin typsiche Besonderheiten, wer jedoch mit Geschick, Liebe und Zeit rangeht kann daraus sicherlich ein ordentliches und ansprechendes Modell des C-Zuges bauen.

Hier ein paar Bilder vom Modell:

C-Zug-Modell Wagenkasten:


Verpackung und Lieferumfang:


Unterbodenkästen und Faltenbälge aus Resin:


Inneneinrichtung Steuerwagen:


Inneneinrichtung Mittelwagen:


C-Zug Drehgestell aus Resin im Detail. Optisch identisch mit Drehgestell B-Zug:


Frontfenster:


C- und B-Zug Stellprobe. Im direkten Vergleich wirkt das Modell des C-Zuges etwas größer (v.a. höher) als der B-Zug:




Bilder nach Einbau der Fenster in den C-Zug:


Die Fenster wurden am Computer gezeichnet und auf Overheadfolie gedruckt.


Nach Einkleben der Fenster zeigt sich eine schöne Bündigkeit.










Mit Zugzielanzeiger. Einfach ein Stück Papier, am Computer gestaltet, passend zugeschnitten und eingeklebt.


C-Zug mit Fenstern, Zugzielanzeiger und Scheibenwischer (Ersatzteil aus Zurüstbeutel z.B. RegioShuttle eines Großserienhersteller).

Zum Vorgehen: Der Zug wurde im Scanner eingelesen, somit waren die Größen im PC. Über ein Grafikprogramm habe ich dann die Fensterelemente gezeichnet und anschließend auf Overhead-Folie gedruckt. Die Elemente wurden dann zurechtgeschnitten und anschließend mit Sekundenkelber (der klebte nach ersten Tests am besten auf dem Lack) passgenau gesetzt. Da sich bei der bedruckten Seite der Druck bei Kratzen leicht löst, habe ich diese nach innen geklebt. Vorbildnäher wäre der Druck nach außen, da dies so dem matten Gummi näher kommt, allerdings habe ich aufgrund der Handhabung darauf verzichtet. Noch ein Tipp: Ich hatte einige Konturen mit wasserfesten Stiften nachgezogen. Keine gute Idee, denn der Sekundenkleber löste dies auf und die schwarze Farbe zog schnell in die Fenster...
Wichtig bei der Verwendung von Sekundenkleber: Die dämpfe lassen die Folie schnell milchig werden. Ich habe dem versucht entgegenzuwirken indem ich neben einer Absauganlage gearbeitet hatte und das Modell nach dem Trocknen jeder Schicht ca. 5 Min. davor stehen gelassen hatte. Dies verhinderte das milchigwerden der Fenster etwas.

Vorbildfotos

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